- 0. Inhaltsverzeichnis
- 1. 6-3-5 Methode
- 1.1 Methodenbeschreibung 6-3-5 Methode
- 1.2 Tipp
- 3. Formblatt 6-3-5
- 4. Aufgabenstellung
- 4.3 6-3-5-Formblatt für 3 Teilnehmer
- 5. Nächsten Schritte
- 6. Fazit
- 7. Zitat
1. 6-3-5 Methode
1.1 Methodenbeschreibung 6-3-5 Methode
Die 6-3-5 Methode ist eine kreative Brainstorming-Technik, bei der 6 Teilnehmer je 3 erste Ideen entwickeln und diese Ideen dann in 5 Durchläufen weitergegeben und durch neue Impulse ergänzt werden. Diese strukturierte Methode fördert den kreativen Austausch und die Entwicklung innovativer Ansätze, insbesondere bei Problemstellungen mit geringer bis mittlerer Komplexität.
Zur Veranschaulichung der Methode sehen Sie das folgende Bild:
1.2 Tipp
Für den Fall, dass weniger als 6 Teilnehmer mitwirken, passen sich die Bezeichnungen an: Bei 4 Teilnehmern spricht man beispielsweise von der 4-3-5 Methode bzw. bei 4 Durchläufen von der 4-3-4 Methode. Wichtig ist, dass die Teilnehmer die Regeln des Brainwriting befolgen, klar und präzise schreiben und sich gegenseitig inspirieren.
3. Formblatt 6-3-5
| Durchlauf |
Idee 1 |
Idee 2 |
Idee 3 |
| Durchlauf 1 |
|
|
|
| Durchlauf 2 |
|
|
|
| Durchlauf 3 |
|
|
|
| Durchlauf 4 |
|
|
|
| Durchlauf 5 |
|
|
|
Hinweis: Das Formblatt simuliert einen Prozess mit 6 Teilnehmern, jeweils mit 3 Ideen pro Durchlauf und insgesamt 5 Weitergabedurchläufen.
4. Aufgabenstellung
Ausgangsproblem: KVP Einführen
Bei der Implementierung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) in Ihrem Unternehmen ist es essenziell, kreative und praxisnahe Lösungen zu entwickeln. Ziel ist es, durch innovative Ideen eine nachhaltige Verbesserung der Arbeitsabläufe und Prozesse zu erreichen.
4.3 6-3-5-Formblatt für 3 Teilnehmer
Teilnehmer 1 (Visionär)
| Durchlauf |
Idee 1 |
Idee 2 |
Idee 3 |
| Durchlauf 1 |
Visionäres Leitbild für KVP |
Inspirierende Zukunftsvision entwickeln |
Motivierende Innovations-Roadmap |
| Durchlauf 2 |
Integration von agilen Methoden in den KVP |
Schaffung eines offenen Innovationslabors |
Digitale Plattform für Ideenaustausch |
| Durchlauf 3 |
Strategische Vernetzung mit Brancheninnovatoren |
Workshops zur kreativen Zukunftsgestaltung |
Einführung nachhaltiger Innovationsprozesse |
| Durchlauf 4 |
Visionäre Meetings mit internen Experten |
KVP als Treiber für Unternehmenswandel |
Kollaborative Ideen-Cafés etablieren |
| Durchlauf 5 |
Globales Benchmarking für KVP |
Interaktive Innovationsmessen |
Digitale Ideenschmiede mit Gamification |
Teilnehmer 2 (Pragmatiker)
| Durchlauf |
Idee 1 |
Idee 2 |
Idee 3 |
| Durchlauf 1 |
Analyse aktueller Prozesse |
Erprobte Best-Practice-Modelle |
Klare Zieldefinition und Checklisten |
| Durchlauf 2 |
Schrittweise Optimierung bestehender Abläufe |
Implementierung von Kennzahlen zur Erfolgsmessung |
Pilotprojekte zur KVP-Einführung |
| Durchlauf 3 |
Feedbackrunden mit konkreten Verbesserungsvorschlägen |
Systematische Problemerkennung und Lösung |
Beständige Prozessbank für Lessons Learned |
| Durchlauf 4 |
Regelmäßige Schulungen und Workshops |
Transparente Kommunikation im Unternehmen |
Einführung von Maßnahmenplänen |
| Durchlauf 5 |
Evaluation und kontinuierliche Nachjustierung |
Erstellung eines KVP-Handbuchs |
Monitoring-Tools zur Prozessverbesserung |
Teilnehmer 3 (Querdenker)
| Durchlauf |
Idee 1 |
Idee 2 |
Idee 3 |
| Durchlauf 1 |
KVP als kreative Spielwiese gestalten |
Unkonventionelle Methoden zur Problemanalyse |
Ideenwettbewerb intern ausrufen |
| Durchlauf 2 |
Interdisziplinäre Austauschplattform einrichten |
Kreativitäts-Workshops mit externen Impulsen |
Cross-Industry Ideenkonferenzen |
| Durchlauf 3 |
Einbindung von ungewöhnlichen Denkfabriken |
Digitale Brainstorming-Sessions mit Gamification |
Experimente mit radikalen Lösungsansätzen |
| Durchlauf 4 |
Aufbau eines Ideen-Pools für disruptive Innovationen |
Offene Diskussionsrunden mit ungewöhnlichen Fragestellungen |
Rollentausch-Workshops zur Auflösung festgefahrener Denkstrukturen |
| Durchlauf 5 |
Innovative Prämierungssysteme für unkonventionelle Ideen |
Hochniveau-Debatten zu neuen KVP-Modellen |
KVP 2.0: Grenzen sprengen und neu definieren |
5. Nächsten Schritte
Basierend auf den in den 6-3-5 Formblättern erarbeiteten Ideen sollten Sie im nächsten Schritt die folgenden Maßnahmen ergreifen:
- Sichten und Bewerten der entwickelten Ideen durch das Team.
- Selektion der vielversprechendsten Ansätze für die Implementierung des KVP.
- Priorisierung und konkrete Planung der Umsetzungsschritte mit Zeit- und Maßnahmenplänen.
- Einführung regelmäßiger Feedback- und Evaluationsrunden, um den Prozess kontinuierlich zu verbessern.
6. Fazit
Die Anwendung der 6-3-5 Methode zur Einführung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) ermöglicht es, eine Vielzahl kreativer und praxistauglicher Ideen systematisch zu generieren. Durch die unterschiedlichen Perspektiven der Teilnehmer – vom Visionär über den Pragmatiker bis hin zum Querdenker – entsteht ein abwechslungsreicher Ideenpool, der als Grundlage für nachhaltige Verbesserungen im Unternehmen dient.
7. Zitat
„Nur wer den Mut hat, anders zu denken, kann die Zukunft gestalten – Kreativität ist der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg im KVP.“